Premiere am 04.03.2017: »Tinte, Thesen, Testamente« 

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Lennardt + Lennardt

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Premiere am 04.03.2017: »Tinte, Thesen, Testamente« 

Wir nehmen die Zeit der Reformation komödiantisch unter die Lupe und freuen uns diebisch. Denn das, was wir entdecken, ist ein gefundenes Fressen.

Besonders Deutschland bereitet sich auf dieses Fest vor. Auch wir haben uns schon mal ein wenig umgesehen in Eisleben, Eisenach und auf der Wartburg (auf der ein bedauernswerter Mann unendlich oft erklären muss, warum an der Wand der Lutherstube kein Tintenfleck mehr zu finden ist) und alles in bester Ordnung vorgefunden.

Reformation! Wer eintaucht in diese Zeit, wird faszinierende Entdeckungen machen.

Ein Mann übersetzt – versteckt auf einer Burg – in nur drei Wochen das neue Testament aus dem Griechischen ins Deutsche. Seine Bibelübersetzung wird zum Bestseller und somit – ganz nebenbei – zum Grundstein einer einheitlichen deutschen Sprache.

Eine Nonne bricht ihr Gelübde, heiratet einen streitbaren Geist und gründet Wittenbergs größtes Familienunternehmen.

Einem Sterbenden wird geriebenes Einhorn-Pulver eingeflößt, … Frauen werden als Hexen verbrannt … und doch beginnt ein ganz neues Denken. Was für eine Zeit!

Stefan als Dr. Martin Luther und ich die Katharina von Bora? Aber nein! Wir wechseln die Rollen nach Lust und Laune, lassen Melanchthon, Zwingli und Argula von Grumbach zu Wort kommen. Wir freuen uns an unerschrockenen Worten, sind befremdet, amüsiert, schockiert und bereit, der Moderne mit den reformatorischen Grundgedanken den Puls zu fühlen.

 

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